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Landawirseehütte am Hochgolling (Niedere Tauern), vom 1. - 4. September 2016
Von den ursprünglich 7 geplanten Teilnehmern waren es dann nur noch 4, die zum diesjährigen Wanderwochenende aufgebrochen sind. Die übrigen 3 Teilnehmer mussten aus unterschiedlichsten Gründen absagen. Unser Ziel war die Landawirseehütte (1985 m) in den Schladminger Tauern, die uns als Ausgangspunkt für verschiedenste Wanderungen diente.  

 

Die Teilnehmer (von links): Ferdinand Böhringer,  Jürgen Nebl,  Hermann Kühnke, Wolfgang Hartmann (Bericht).

   
   
 Donnerstag, 1. September 2016
Um 7:00h hat uns Jürgen mit seinem Auto in Falkendorf abgeholt. Die Fahrt verlief ohne jegliche Probleme. Das Ziel war das Hüttendorf in Göriach, das ca. 9km hinter der Ortschaft Göriach liegt.

Um 14:00h erreichten wir das Hüttendorf und kehrten bei herrlichem Wetter in der Hansalhütte ein, um etwas zu trinken. Leider bemerkten wir nicht, dass sich hinter der Hütte dunkle Wolken aufbauten, sonst hätten wir etwas zügiger ausgetrunken.

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Bei unserem Aufstieg zur Landawirseehütte begann es dann nach etwa 15 Minuten leicht zu regnen. Der Regen begleitete uns dann bis zur Hütte, die wir um 16:00h erreichten.

Wir konnten alle zusammen in einem 6er-Zimmer schlafen, obwohl uns der Wirt "angedroht" hat, dass er uns u.U. noch 2 Gäste (natürlich weibliche) einquartieren muss. Daraus ist dann aber doch nichts geworden.

Und unser Ferdinand, manchmal auch "Daxl" genannt, war auch froh, als er wieder trocken, zusammen mit uns, den gemeinsame Abend in der Hütte verbringen konnte.

 

     
An unserem ersten Abend war auf der Hütte noch nicht viel los. Der eigentliche Ansturm wurde erst für Samstag erwartet.

Nach dem Abendessen wurde das Hüttenbuch studiert, bzw. das Handy gecheckt.

 

 Freitag, 2. September 2016
Am heutigen Tag trennten sich unsere Wege. Während ich (Wolfgang) den Hochgolling als höchstes Ziel hatte, liefen die übrigen 3 Mitstreiter zu den Landawirseen.

Zunächst zu meiner Tour: Ich bin zunächst zur Gollingscharte (2326 m) gelaufen. Ein Hinweisschild macht auf erforderliche Trittsicherheit aufmerksam.

Der Aufstieg zum Hochgolling (1,5 Std) war eine kalte Angelegenheit, da der Gipfelbereich permanent durch Wolken umgeben war.

 

     
Nach etwas Kletterarbeit am Gipfel (2862 m) angekommen, zeichnete sich aber eine Wetterbesserung ab. So wartete ich bis die Wolkendecke aufriss.Dadurch ergaben sich interessante Lichtspiele.
     
Beim Abstieg vom Hochgolling zur Scharte eröffnete sich ein herrlicher Blick auf die etwa in der Bildmitte (linkes Bild) liegende Landawirseehütte.

Auf dem rechten Bild erkennt man oberhalb der Landawirseehütte den Pitrach (2396 m), der über einen Höhenweg erreichbar ist.

     
Auf dem Abstieg zur Scharte habe ich die beiden getroffen, die sich aber nicht sonderlich stören ließen. Das Wetter war inzwischen perfekt. Die Wolken verzogen sich immer mehr.

An der Scharte angekommen (12:30h, rechtes Bild) sieht man den Abstieg ins Tal zur Golling Hütte, mein nächstes Ziel.

 

     
Auf der Gollinghütte (1641 m) machte ich eine kurze Pause, um dann wieder zur Gollingscharte hochzulaufen.

Von der Gollingscharte aus lief ich dann wieder zurück zum Ausgangspunkt, der Landawirseehütte. Das rechte Bild zeigt in der Mitte die Gollingscharte mit Hochgolling (rechts davon).

Nach 2200 Höhenmeter erreichte ich um 17:00h die Landawirseehütte.

 

 

     
Und meine Mitstreiter liefen an diesem Tag zunächst zum unteren und oberen Ladawirsee.

 

 

     
Am oberen Landawirsee stiegen sie dann noch auf in Richtung Höhenweg, der zum Pitrach führt.

Aber der Einstieg zum Höhenweg auf den Pitrach erfordert etwas Kletterarbeit.

 

 

     
Nachdem das mit dem Klettern doch nicht ganz ungefährlich ist, entschieden sie sich zum Abbruch und liefen wieder zurück zur Landawirseehütte.

Von hier aus machten sie dann noch unterhalb der Samspitze einen kleinen Abstecher Richtung Gollingscharte. Um 17:15h war auch ihre Tour beendet.

 

     
 Samstag, 3. September 2016
Auch heute trennten sich unsere Wege: Während meine Tour zuerst zum Scharnock (2498 m) führte, dann weiter über dem Höhenweg zum Pitrach und von hier hinab zur Trockenbrotscharte, ging die übrige Truppe direkt zur Trockenbrotscharte und von dort zur Keinprechthütte, wo ich sie treffen wollte.

Ich lief an den beiden Landawirseen vorbei, direkt zum Scharnock. Auch hier begegneten mir Schilder, die auf die notwendige Trittsicherheit hinwiesen.

Ein ziemlich neues Gipfelkreuz aus Metall erwartet den Gipfelbesteiger und ein herrlicher Blick zurück auf die Landwirseehütte (rechts in der Mitte) und den Höhenweg zum Pitrach in der Mitte.

     
Das linke Bild zeigt den Anfang des Höhenwegs, der ziemlich viel Zeit erforderte, da immer wieder kleinere Kletterarbeiten zu überwinden waren.

Das rechte Bild zeigt dann einen Blick vom Pitrach Gipfel (2396 m) hinunter zur Landawirseehütte um 12:30h. Zu diesem Zeitpunkt hatte die übrige Truppe die Keinprechthütte bereits erreicht.

Ich ging dann weiter zur  Trockenbrotscharte und machte von hier aus dann den Abstieg zur Keinprechthütte (1872 m).

 

     
Meine Mitstreiter liefen von der Landawirseehütte direkt zur Trockenbrotscharte (2237 m).

Von hier aus führt der Abstieg zur Keinprechthütte zunächst über ein Geröllfeld, bevor der Weg dann auf einem schmalen Pfad weitergeführt wird.

 

 

     
Auf dem linken Bild ist im unteren Bereich der Weg zur Keinprechthütte zu erkennen.

Gegen Mittag erreichten die 3 Bergkameraden die Hütte, um bei herrlichem Wetter Mittag zu essen.

 

     
Um 13:30h machten sie sich wieder auf den Weg zurück zur Trockenbrotscharte. Nach 10 Minuten haben sie dann mich getroffen.

Ich ging aber weiter zur Keinprechthütte, da ich auch unbedingt etwas zu trinken benötigte.

 

     
Na und der Ferdl übertreibt wieder etwas. Er biss auf die Zähne, während Hermann locker am Seil entlang lief .

 

 

     
Von der Trockenbrotscharte bot sich ein herrlicher Ausblick auf die Hohen Tauern  im Schladminger Gebiet.

Um 16:00h holte ich Jürgen, Hermann und Ferdl an der Trockenbrotscharte ein.

 

     
Dem Hermann war ein Schmetterling zugeflogen, ein "Kleiner Fuchs", den er längere Zeit beobachten konnte, da dieser keine Anstalten machte weiterzufliegen.

Ich beschloss in Richtung Landawirseehütte hinunterzulaufen, um noch die Samspitze zu erklimmen.

 

     
Ich benötigte 30 Min bis zum Einstieg und dann nochmal 30 Min bis zum Gipfel (2381 m).

Auf beiden Bildern ist auf der rechten Seite der Hochgolling zu sehen. Mein Tagespensum betrug heute 1500 Höhenmeter.

 

     
Ein Blick von der Samspitze hinunter zur Landawirseehütte und am Talende der Scharnock und rechter Hand der Höhenweg, der zum Pitrach führt.

Das Abendessen haben wir uns alle verdient. Es gab Schwammerl vom Feinsten.

 

     
Ja heute Abend war die Hütte mit ca. 40 Gästen gut gefüllt, und wir mussten unseren Tisch mit weiteren Wanderfreunden teilen. Aber die Bilder zeigen, dass uns die Erlebnisse des heutigen Tages viel Spaß gemacht haben.

 

 

 

     
 Sonntag, 4. September 2016
Um 8:00h verließen wir die Landawirseehütte, um uns auf den Weg ins Tal zu machen. Wir verabschiedeten uns von den Schladminger Bergen bei herrlichem Wetter.

Insgesamt hat es uns allen viel Spaß gemacht, und wir haben es wieder einmal zu schätzen gewusst, dass ein zentraler Ausgangspunkt doch wesentlich angenehmer ist, als wenn man täglich seinen vollbepackten Rucksack auf eine andere Hütte schleppen muss.

 

     
Am Auto angekommen, haben wir uns erst einmal reisetauglich umgezogen und sind dann Richtung Göriach gefahren.

 

 

     
Nochmal ein letzter Blick zurück auf die Niederen Tauern.

Unser Fahrer Jürgen wählte die Route über St. Michael, durch den Tauerntunnel und weiter nach Altenmarkt im Pongau. Hier wurde getankt und im Gasthof Laudersbach Mittag gegessen.

Um 13:00h ging es dann Richtung Deutschland. Bis München traten immer kurze Staus bzw. zähfließender Verkehr auf. Um 17:30h waren wir wieder alle wohlbehalten in der Heimat angekommen.

 

     
  
 
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